Politiker und die Bonbons

Ein kleines Rechenbeispiel:

Nehmen wir an Per hat 20 Bonbons, die er verteilen darf. Davon muss er aber noch 2 Bonbons an den Verkäufer zurückgeben, da er das letzte Mal nur 18 zahlen konnte. Also bleiben ihm noch 18.

Jetzt kommt Peter und möchte von Peer 3 Bonbons. Peer schreibt es sich auf und wartet. Als nächstes kommt die Ursula und sag dass sie auch mindestens 2 haben möchte. Auch das wird von dem fleißigen Per notiert. Jetzt kommt Franz herein und ruft selbstbewusst, dass es 10, wenn nicht sogar noch mehr Bonbons braucht um seinen Bedarf zu decken. "Fran: 10 Bonbons".

Bisher steht also auf Pers Zettel:

  • Schulden: 2
  • Peter: 3
  • Ursula: 2
  • Franz: 10

Jetzt merkt er, dass er ja nur noch 3 verteilen darf, aber in eben diesem Moment stürmt der nächste herein. Hallo Wolfgang ruft Per erfreut, doch auch dieser hat eine Bitte an Per, er möchte 2 Bonbons. Sobald Wolfgang draußen ist betritt Michael das Zimmer und meint, dass er auch 3 Bonbons brauche... und so geht es weiter, bis Per 30 Bonbons verteilen soll, er aber nur 20 hat. Daraufhin geht Per zum Verkäufer und lässt suich zusätzlich zu seinen 2 Bonbons Schulden noch 5 dazuschreiben und spricht mit seinen Kumpels um den ein oder anderen von seinen Forderungen abzubringen.

Im Endeffekt hat Peer 25 Bonbons verteilt obwohl er rein theoretisch nur 18 hatte, wie das geht? Fragt einfach mal seinen Namensvetter Per Steinbrück im Finanzministerium oder dessen Vorgänger, die wissen es zwar auch nicht, machen es aber trotzdem seit mehr als 50 Jahren!

 

Jegliche Ähnlichkeit zu derzeit amtierenden Ministerin der bundesrepublik Deutschland ist ungewollt und zufällig!

 

Mit demokratischem Gruß!

Stetter am 10.4.07 17:31

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