CDU unter Merkel, DDU?

Die "Christlich demokratische Union" mit der derzeitigen Parteichefin Angela Merkel sucht sich ein neues Profil. Seit Monaten ist schon die so genannte Sozialdemokratisierung der Union zu beachten, doch seit der Diskussion um die Krippenplätze drängt sich ein anderer Trend in mein politisches Bewusstsein.

Angela Merkel kommt bekanntlich aus der ehemligen DDR und macht daraus bekanntlich auch keinen Hehl. Wie man aber in der Kinderkrippendiskussion sehen kann wirkt sich das offensichtlich auch auf ihre politischen Entscheidungen aus.

Emnid hat im Auftrag von N24 die Deutschen nach ihrer Haltung zur Krippenbetreuung gefragt. Demnach favorisieren 64 Prozent der Befragten die Betreuung durch Mutter und Vater, 26 Prozent ziehen die Krippenbetreuung vor. Deutlich wird, dass es sich um ein ostdeutsches Projekt handelt: Im Westen hält die Mehrheit von 73 Prozent ein traditionelles Betreuungsmodell in der Familie für die sinnvollste Art der Kinderbetreuung. Im Osten sehen das nur 32 Prozent so. Dort meinen 53 Prozent, die Betreuung in Kinderkrippen sei die sinnvollste Form.
Nun frage ich mal, wo die Union ihre Haupt-Wählerklientel hat, ihre traditionellen Wurzeln, ihre Herkunft.
Und schon wieder habe ich einen Teil der Antwort auf die Frage, was eine ostdeutsche Parteivorsitzende mit dieser Partei macht.

Aber jetzt nichts falsches Denken, ich mag unsere Ostdeutschen Brüder und Schwestern und vor allem gaaanz arg die nette Angela!

 

In diesem Sinne einen demokratischen Gruß an die Deutsche Demokratische Union und alle anderen!

Stetter am 10.4.07 10:22

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